Was ist Reflexintegration?

Spätestens mit Beginn der Schule fallen oft motorische Verhaltensweisen auf, die das Kind nur schwer kontrollieren kann. Häufig werden solche Auffälligkeiten als ADHS/ADS oder Lese- und Rechenschwäche eingeordnet.

Die gute Nachricht: Das zentrale Nervensystem kann auf natürliche und wirksame Weise unterstützt und sanft nachgereift werden.

Eine effektive Methode für Kinder ab 5 Jahren, Jugendliche und auch Erwachsene, um sie bestmöglich in ihrer Entwicklung zu fördern.

Auch für Kinder ab 3 Jahren gibt es eine effektive Methode, die Entwicklung sanft anzuschubsen.

Reflexe integrieren.

Manchmal bleiben frühkindliche Reflexe länger aktiv, als sie sollten. Wenn sie nicht ausreichend stimuliert werden, kann das Gehirn nicht optimal verknüpfen und reifen. Das kann dazu führen, dass Kinder unruhig wirken und unbewusst Energie aufwenden müssen, um restliche Muskelreaktionen zu unterdrücken.

Reflexintegration setzt genau hier an. Mit individuell abgestimmten und gezielten, spielerischen Übungen unterstützen wir die Nachreifung des zentralen Nervensystems.

Dadurch wird das Gehirn angeregt, die Entwicklungsschritte nachzuholen, die vielleicht übersprungen wurden und somit kann das Gehirn nachreifen.

Die Erfahrung zeigt: Kinder werden ausgeglichener, Lern- und Verhaltensauffälligkeiten nehmen ab, und Entwicklungsverzögerungen können aufgeholt werden.

So kann Ihr Kind endlich sein volles Potenzial entfalten – mit mehr Lernerfolgen, gesteigerter Konzentration und einer höheren Lebensqualität. Bereits im Vorfeld lässt sich über einen einfachen Eltern-Fragebogen erkennen, ob noch frühkindliche Reflexe aktiv sind (Diesen sende ich Ihnen gerne unverbindlich per E-Mail, Whats App usw. zu).

Entwicklung entfalten.

Das Training ist sanft, natürlich und ohne Druck – es nutzt die Bewegung als Schlüssel zur Entwicklung.

Das Training unterstützt Kinder ab 5 Jahren dabei, ihr Körpergefühl, ihre Koordination, Aufmerksamkeit und emotionale Stabilität zu verbessern. 

Für jüngere ab 3 Jahren gibt es auch eine Variante, die die Entwicklung anstupst.

Jedes Kind hat das Recht, alle Reflexe integriert zu haben. Deshalb lohnt sich eine Reflex-integration immer, unabhängig von Symptomen bzw. Problematiken.


Leichtigkeit spüren

Eltern berichten oft, dass ihr Kind dadurch

  • ruhiger und ausgeglichener wird,
  • sich besser konzentrieren kann,
  • motorisch geschickter ist,
  • beim Lernen weniger Mühe hat.

Ergebnisse:

  • gesteigertes Selbstbewusstsein/Selbstvertrauen
  • Entspannung in Schulangelegenheiten
  • bessere motorische Kontrolle
  • erhöhte Konzentrationsfähigkeit
  • stabilere emotionale Regulation
  • ausgeglichener im Alltag
  • mehr Lebensqualität und Harmonie im Familienalltag
  • uvm.

Zeigt ihr Kind einige dieser Symptome?


  • Lernschwierigkeiten & Schulprobleme
  • Konzentrationsstörung/Hyperaktivität
  • motorische Unruhe/AD(H)S
  • extreme Schüchternheit/weinerlich
  • Koordinationsprobleme/ungeschickt
  • fehlende Strukturierungsfähigkeit
  • Fein- und Grobmotorik auffällig
  • Wahrnehmungsdefizite
  • verzögerte Sprachentwicklung
  • Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben, Rechnen (LRS, Dyskalkulie)
  • Mutismus
  • Zunge beim Schreiben heraußen
  • sitzt am Stuhl gern auf den Füßen 


  • fehlende Impulskontrolle
  • verkrampfte Stifthaltung
  • geringes Selbstwertgefühl
  • ständig überreizt/tägl. Wutanfälle
  • Schmatzen am Tisch
  • Zehenspitzengang/Gleichgewicht
  • spätes Einnässen (meist nur nachts)
  • Zähneknirschen/abgekaute Stifte
  • Fehlstellungen der Füße
  • Schwierigkeiten beim Schwimmen
  • schlechte Körperhaltung
  • Zusammenarbeit der Augen nicht stimmig
  • eingeschränkte Hörverarbeitung


Hier könnten frühkindliche Reflexe noch aktiv sein. 


Erfahrungen zeigen: Mit gezielten Übungen lassen sich diese Symptome oft deutlich reduzieren, in vielen Fällen sogar vollständig auflösen. Durch das Ungleichgewicht in den Nervenverbindungen und Muskeln kann es zu verschiedenen Auffälligkeiten kommen. Oft werden Kinder deshalb unnötig mit zu hohen Medikamenten behandelt, obwohl sie meistens nur in ihrer Entwicklung etwas langsamer und nicht krank sind. 


Offene Reflexe können daher sehr hinderlich und lebenseinschränkend sein. 

Was sind frühkindliche Reflexe

Allgemein unterscheidet man verschiedene Arten von Reflexen:

  • angeborene, lebenslang bestehende Reflexe wie Atmung, Schlucken oder der Lidschluss
  • erlernte und automatisierte Reflexe, etwa beim Radfahren oder Autofahren
  • sowie frühkindliche Reflexe

Frühkindliche Reflexe sind automatische Bewegungsmuster, die schon im Mutterleib beginnen. Sie werden vom Stammhirn gesteuert und bilden die Grundlage für die körperliche und geistige Entwicklung.

Ihre Aufgaben:

  • Gehirnareale verknüpfen
  • Nervenbahnen festigen
  • Muskelspannung aufbauen

Jeder frühkindliche Reflex spielt während des Aufrichtungsprozesses des Kindes eine wichtige Rolle bei der Bewältigung bestimmter Entwicklungsaufgaben. Zum Beispiel beim Krabbeln, Greifen oder Saugen. Damit ein Reflex diese Aufgaben erfüllen kann, muss er ausreichend oft stimuliert werden. Wenn alle Reflexe ihre Entwicklungsaufgaben erfolgreich abgeschlossen haben, werden sie nach und nach bis zum Ende des dritten Lebensjahres vom Gehirn gehemmt, (integriert). Sind zum Zeitpunkt des Schuleintritts alle frühkindlichen Reflexe integriert, spricht man von der neuronalen Schulreife des Kindes.

Warum müssen frühkindliche Reflexe integriert sein?


Jeder frühkindliche Reflex erfüllt zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Entwicklung des Kindes eine wichtige Aufgabe. Ist diese Aufgabe abgeschlossen, wird der Reflex im Gehirn gehemmt beziehungsweise integriert. Erst dadurch kann der nächste Reflex seine Funktion übernehmen und das Kind in seiner weiteren Entwicklung unterstützen.

Haben sich alle frühkindlichen Reflexe ungestört entwickelt und vollständig integriert, spricht man von neuronaler Reife. In diesem Fall sind ausreichend hochwertige Nervenverbindungen vorhanden, sodass die verschiedenen Gehirnareale optimal zusammenarbeiten und ihre Funktionen vollständig entfalten können.

Bleiben frühkindliche Reflexe jedoch aus unterschiedlichen Gründen ganz oder teilweise aktiv, können sie jederzeit erneut ausgelöst werden. Dies führt zu unwillkürlichen Muskelreaktionen, die das bewusste und willentliche Steuern von Bewegungen und Verhalten erschweren. Solche Reaktionen sind Anzeichen neuronaler Unreife, also fehlender oder unzureichender Nervenverknüpfungen im Gehirn. Häufig stehen sie im Zusammenhang mit Lern- und Verhaltensproblemen, die sich in verschiedenen Lebensbereichen zeigen können.

Aktive frühkindliche Reflexe kosten dem Kind, Jugendlichen und auch dem Erwachsenen viel Energie – Energie, die eigentlich für wichtige Alltagsanforderungen wie Schule, Studium, Ausbildung oder Beruf benötigt wird. Da der Reflex seine ursprüngliche Aufgabe weiterhin "erledigen möchte", ist der Körper permanent damit beschäftigt, die ungewollten Reflexbewegungen zu kompensieren und zu unterdrücken. Das Gehirn arbeitet dabei ständig gegen etwas an, anstatt frei und effizient handeln zu können.

Dieser dauerhafte Ausgleich ist sehr anstrengend, verbraucht viel Energie und schränkt die Funktionsfähigkeit verschiedener Gehirnareale ein. Mit zunehmendem Alter entwickeln Betroffene häufig Kompensationsstrategien, um leistungsfähig zu bleiben. Dadurch fallen aktive frühkindliche Reflexe im Erwachsenenalter oft kaum noch bewusst auf. Dennoch binden sie weiterhin erhebliche Energieressourcen, die an anderer Stelle deutlich sinnvoller eingesetzt wären.

Warum können frühkindliche Reflexe noch aktiv sein?

Wenn die Entwicklung der frühkindlichen Reflexe durch Komplikationen oder Erkrankungen während der Schwangerschaft oder Geburt beeinträchtigt wird, oder wenn der natürliche motorische Aufrichtungsprozess gestört ist, kann dies dazu führen, dass die Reflexe nicht vollständig ausgebildet oder integriert werden.

Mögliche Ursachen können sein:

Während der Schwangerschaft: Stress, Unfälle, Bewegungsmangel, unzureichende Ernährung, Einnahme von Medikamenten, Alkohol- oder Drogenkonsum.

Bei der Geburt: Kaiserschnitt, Geburtseinleitung, PDA, Einsatz von Saugglocke oder Geburtszange, Frühgeburt.

Während des Aufrichtungsprozesses: Übermäßige Nutzung von Lauflernhilfen/Laufställen, zu häufig in der Wippe oder Trage gewesen, Impfungen, Erkrankungen des Kindes nach der Geburt, aber auch übermäßige Fürsorge oder Ängstlichkeit der Eltern (zu viel Unterstützung, strikte Verbote etc.).

Was ist das Reflexintegrationstraining nun genau?

Beim Reflexintegrationstraining stehen rhythmische, körperliche Bewegungen im Mittelpunkt. Diese setzen sich aus passiven, aktiven sowie isometrischen Übungen zusammen und sind bewusst einfach gestaltet. Ziel ist es, dem Gehirn eine zweite Möglichkeit zu geben, Entwicklungsprozesse nachzuholen, die bislang unvollständig geblieben sind, sodass eine nachträgliche Reifung stattfinden kann.

Die passiven Übungen ahmen die sanften, wiegenden Bewegungen aus der Zeit im Mutterleib nach und sprechen gezielt das Stammhirn an, das für die Steuerung der frühkindlichen Reflexe verantwortlich ist. Durch die aktiven Übungen erhalten diese Reflexe die Gelegenheit, sich im Nachhinein korrekt zu integrieren. Ergänzend wirken die isometrischen Übungen als eine Art Verstärker/Booster: Sie unterstützen die Hemmung der frühkindlichen Reflexbewegungen und fördern so den Integrationsprozess.

Für wen geeignet? 

Reflexintegration richtet sich an Kinder und Erwachsene (Integration der Stressschutzreflexe), die Herausforderungen in ihrer motorischen, emotionalen oder kognitiven Entwicklung erleben. Besonders bei Kindern mit Entwicklungsverzögerungen kann diese Methode wertvolle Unterstützung bieten – etwa bei Schwierigkeiten im Erwerb motorischer Fähigkeiten, bei Lern- und Konzentrationsproblemen, im schulischen Alltag oder im sozialen Miteinander.

Grundsätzlich ist Reflexintegration nicht an ein bestimmtes Alter gebunden. Menschen jeden Lebensalters können von dieser Arbeit profitieren. Auch Erwachsene, die nach belastenden Erfahrungen, Traumata oder bei anhaltendem Stress nach Stabilisierung und Unterstützung suchen, können positive Veränderungen erfahren.

Voraussetzung für die Anwendung ist, dass keine medizinischen Gegenanzeigen bestehen. Dazu zählen unter anderem schwere neurologische Erkrankungen oder spezielle Formen von Epilepsie, bei denen sensorische Reize eine Verschlechterung bewirken könnten.

Ablauf des Reflexintegrationstrainings

Zu Beginn des Reflexintegrationstrainings erfolgt eine ausführliche Anamnese. Mithilfe eines Fragebogens und spezieller neuromotorischer Tests wird geprüft, ob noch frühkindliche Reflexe aktiv sind. Diese Bestandsaufnahme liefert wichtige Hinweise auf mögliche Entwicklungsverzögerungen und bildet die Grundlage für das individuelle Training.

Die Reflexe werden in der Reihenfolge überprüft, in der sie sich im frühen Kindesalter entwickelt haben. Auf Basis der Ergebnisse wird ein persönliches Trainingsprogramm zusammengestellt, das gezielt auf die noch aktiven Reflexe abgestimmt ist.

Das Reflexintegrationstraining erstreckt sich in der Regel über einen Zeitraum von 6 bis 12 Monaten. Etwa alle 4 bis 5 Wochen findet eine persönliche Trainingseinheit statt – je nach Bedarf in der Praxis oder in Ausnahmefällen bei dir zu Hause – mit einer Dauer von durchschnittlich 60 Minuten. In diesen Terminen arbeiten wir gemeinsam an der Integration der Reflexe und besprechen die Übungen für den Alltag.

Der Erfolg: das tägliche Training zu Hause 

Ein wesentlicher Bestandteil des Trainings sind die täglichen Übungen zu Hause. Sie benötigen nur 10 bis 15 Minuten pro Tag, sind jedoch entscheidend für den langfristigen Erfolg. Besonders bei Kindern und Jugendlichen ist die unterstützende Begleitung durch die Eltern sehr wichtig, damit sich die neuen Bewegungsmuster nachhaltig im Nervensystem festigen können.

Auch für Schulen und Kindergärten geeignet 

Präventives Reflexintegrations-Gruppenbewegungstraining für Kindergärten und Schulen zur Unterstützung der neuronalen Schulreife.

Legasthenie/Dyskalkulie

Gezielte Förderung bei Legasthenie und Dyskalkulie

Lese-, Schreib- oder Rechenschwierigkeiten stellen viele Kinder und ihre Familien vor große Herausforderungen.

In meiner Praxis erhalten betroffene Kinder individuell abgestimmte Trainings, die auf ihre spezifischen Stärken und Bedürfnisse abgestimmt sind. (Einzeltraining)

Rechtlicher Hinweis:

Die Reflexintegration stellt keine medizinische Behandlung dar.  Es werden keine Diagnosen gestellt, keine Heilversprechen gegeben und keine Medikamente empfohlen. In Absprache mit Ihrem Arzt ist es jedoch eine sinnvolle Ergänzung zur Behandlung. Für gesunde Menschen ist das Training risikofrei.

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